Vorgeschichte

Die eigentliche Geschichte des Yukons begann vor etwa 10-15.000 Jahren während der Beringia-Periode. Damals kamen sibirische Jäger über die noch existierende Landbrücke zwischen Nordamerika und Asien. Sie folgten den Mammuts und Bisons und waren hervorragend an das harte Tundra-Dasein angepasst.

Noch heute findet man ihre Spuren. Zum Beispiel im Beringia Center oder auch in den Erzählungnen der First Nation People, den Nachfahren dieser Ureinwohner.

Der große Goldrausch

1896 entdeckte man Gold am Klondike. Die Botschaft brauchte ein Jahr, um um die Welt zu gehen. Tausende reisten danach über die Inside Passage nach Skagway/Alaska, erklommen die berüchtigten „Stairways to Heaven“ des Chilkoot-Passes und gelangten so ins Yukon Territory. Danach zimmerten sie sich am Lake Bennett Floße und paddelten über den Yukon River ins Klondike Gebiet. Für viele endete diese Reise tödllich. Dennoch kamen genügend durch und machten Dawson damals zum „Paris des Nordens“. Reich wurden die wenigsten. Die eigentlichen Gewinner waren die Händler, Kneipiers und Huren der berüchtigten Salons. Noch heute kann man übrigens in Dawson City auf den Spuren des Goldrauschs und Jack London`s wandeln, denn in dem Städtchen am Zusammenfluß von Klondike und Yukon hat sich über die letzten 100 Jahre kaum etwas verändert.

Alaska Highway Bau

Später dann entdeckte Amerika die Wichtigkeit des Nordwestens. Um einem Landangriff Japans zuvorzukommen, schlugen im Jahr 1942 knapp 11.000 Mann in nur neun Monaten eine 2394 Kilometer lange Straße durch die totale Wildnis – den Alaska Highway. Er führt quer durch den Yukon, ist heutzutage eine der Traumstraßen dieser Erde und Muss für jeden Nordamerika Fan.